Nachrichten aus der Gemeinde

Drei Kirchen Förderverein Rosenow-Schwandt-Tarnow e.V.

 

Das Jahr 2022 geht für den Förderverein erstmals wieder mit die „Rosenower Wiehnacht“ (1. Advent, Speicher Tarnow) zu Ende. Trotz andauernder Corona Einschränkungen können wir aber auf einige Aktivitäten zurückblicken: ein Konzert in der Kirche Schwandt, eine Kinderkleiderbörse im Herbst, der Tag des offenen Denkmals, das Konzert der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, ein Filmabend in der Reihe „Starke Stücke“. Außerdem konnten Außenstrahler für die Kirche Rosenow und die Kirche Schwandt installiert werden. Wir danken für die Unterstützung und für die Spenden, die dem Verein bei diesen Gelegenheiten gegeben wurden. Das Geld soll in folgende Projekte fließen: Trockenlegung der Kirche Schwandt und Sanierung der Orgel der Kirche Rosenow. Wir suchen natürlich weitere Mitstreiter, die Lust haben, im Förderverein aktiv dabei zu sein, sei es als Hilfe bei einzelnen Veranstaltungen oder beim Pläne schmieden. Wir selbst erleben unsere Arbeit immer wieder als eine große Bereicherung, eine Abwechslung zum beruflichen Alltag und ein fröhliches Miteinander.

Bettina v. Wahl

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Liebe Gemeinde

 

Vielleicht fragt Ihr Euch, wer steht da ab und zu mal vorne und gestaltet den Gottesdienst mit? Und predigt auch manchmal. Und vor allem warum? Wir haben doch einen Pastor! Ich habe diesen Herbst eine Ausbildung zur Prädikantin begonnen. Prädikanten sind Ehrenamtliche, die selbständig Gottesdienste mit eigener Verkündigung gestalten.

 

Die Studienwochenenden der Ausbildungsmodule finden in Ratzeburg statt. Sie vermitteln Kompetenzen in den Bereichen biblisch-theologisches Grundwissen sowie Entwicklung einer eigenen theologischen und liturgischen Kompetenz für die Gestaltung von Gottesdienst, Predigt und Sakramenten. Die Ausbildung zielt auf die Berufung als Prädikantin und die Beauftragung zur öffentlichen Verkündigung in Wort und Sakrament in der Nordkirche.

Das erste Studienwochenende war spannend. 24 Menschen ganz unterschiedlicher Prägung waren zusammen.
Uns alle eint der Wunsch das Menschen in der Kirche etwas erfahren, dass sie durch die kommende Woche trägt,
von Gott angesprochen und berührt werden.

Wir werden in den kommenden drei Jahren intensiv zusammen arbeiten und auch die Wurzeln unserer eigenen Glaubensgeschichte reflektieren. Aber nicht nur die Studienwochenenden sind wichtiger Bestandteil der Ausbildung.
Alle Schritte zur Gottesdienstgestaltung sollen in der entsendenden Kirchengemeinde, also in unserer großen Kirchengemeinde Penzlin-Mölln, praktisch eingeübt werden. … also darum …

Marion Zeretzki

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Ukrainische Familie im Pfarrhaus Mölln

 

Dank an alle Helferinnen und Helfer.

Den Festgottesdienst für die Kirche Mölln hat die Kirchengemeinde genutzt, um beim anschließenden Kaffee trinken im Bürgerhaus auch für weitere Hilfe Dank zu sagen. Der Dank galt den Ehrenamtlichen,
die in den letzten Monaten darum bemüht waren, der ukrainischen Familie im Möllner Pfarrhaus

einen Zufluchtsort einzurichten.

Die Helferinnen und Helfer waren dem spontanen Aufruf von Gemeindepädagogin Tannert und Pastor Reincke gefolgt und hatten Möbel gespendet und aufgebaut, Kleidung und Lebensmittel zur Verfügung gestellt, ein kleines Gemüsebeet angelegt und immer wieder im Pfarrhaus vorbeigeschaut. Die Familie aus dem Osten der Ukraine (zwei junge Frauen mit ihren Müttern und insgesamt drei Kindern) lebt seit Mitte April in Mölln.

Bettina v. Wahl

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Weihnachtsbäume

 

Es werden in unseren Kirchen für Weihnachten Tannenbäume benötigt. Möchte jemand der Kirchengemeinde einen Baum spenden, der wende sich bitte an den Küster Jens Nairz Telefonnummer 0163/2496069.

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Endlich fertig!

 

Das war ein langer Weg. Von der Bauanlaufberatung im Februar 2021 bis zum Abschluss der umfangreichen Sanierungsarbeiten hat es hat es bis zum vergangenen September gedauert. Doch nun konnte am 25. September die Kirche Mölln mit einem festlichen Dankgottesdienst wieder in Dienst genommen werden. Am Dach, an den Mauern, am Giebel, im Innenbereich – fast überall mussten die Handwerker tätig werden, bis hin zu neuen Fenstern und einer kompletten Sanierung der angeschlossenen Gruft.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 330 000 Euro. Allein 165 000 Euro kamen aus dem Strategiefonds des Landes Mecklenburg Vorpommern. Auch der Kirchenkreis Mecklenburg, die Stiftung Kirchliches Bauen in Mecklenburg und die Stiftung Dorfkirchen in Not unterstützen die Kirchengemeinde Penzlin-Mölln.

Unter der fachlichen Begleitung von Frau Ernst, Ingenieurbüro KER Projektservice GmbH und Frau Schröder, Bauabteilung der Kirchenkreisverwaltung, mussten die Handwerksbetriebe immer wieder neu aufgetauchte Probleme lösen. Doch nun steht die schöne Dorfkirche wieder in voller Pracht.

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